Aktuell

Die Ausstellung „Das Glück zu malen“ ist am 4.Februar zu Ende gegangen.

Am 25.Januar haben Liquid Penguin und Till Neu im Rahmen der deutsch-französischen Woche zu einer „vergnüglichen Soirée“ ins Pingusson-Gebäude eingeladen. Zur Eröffnung sprach der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär David Lindemann.

Performances und Musik von Liquid Penguin Ensemble mit Katharina Bihler, Elodie Brochier, Julien Blondel, Stefan Scheib, und Johannes Schütz.

Till Neu präsentierte und erläuterte sein zweisprachiges Buch Mont Ventoux, 100 Werke (161 Seiten). Erhältlich für 30 Euro (Buchhandlung am Rotenbühl). Am 5., 8., 12. und 15. März sind VHS-Kunstgespräche im Saarland-Museum vorgesehen.

Das Glück zu malen

Zur Eröffnung sprachen Michaela Kilper-Beer, die Ministerpräsidentin des Saarlandes, Anke Rehlinger, und der Kurator, Dr. Andreas Bayer, der die Struktur der Ausstellung und die künstlerischen Konzepte einzelner Werkgruppen erläuterte. Die Räumlichkeiten waren dem wahren Ansturm der Besucher nicht gewachsen.

Am 30.11 besuchten Studierende der HBK Saar die Ausstellung, Dr. Andreas Bayer und Till Neu waren die Gesprächspartner vor Ort.
Verena Feldbusch hat mit Till Neu am 1.12. im KuBa ein Interview geführt, das im Kunst-Podcast für Saar-Lor-Lux unter kunst talk abrufbar ist.
Im Neuen Jahr 2024 findet am 18. Januar ein Galeriegespräch statt.
Der Eintritt ist frei.

Werkgruppe Vergängliche Vergangenheit, 2023

Arche und Stern, 40x50 cm

Nefertari Ahmose, 40x50 cm

Siegesgöttin, kopflos, 40x50 cm

Hoffnung, Versprechen, 40x50 cm

Schweigen, 40x50 cm

Es ist wichtig zu betonen, dass die Ausstellung „Das Glück zu malen“ auf Grund begrenzter Räumlichkeiten keine Retrospektive sein kann. Dennoch gibt es einen Blick zurück zu frühen Werken. Zum Beispiel jene kleinformatigen Bilder 16x16cm: sie erzählen vom eigenen Erleben, von Freude und Sorgfalt mit den Farben.

Daher sind nur von sechs Werkgruppen (gegenüber bisher über 30 entstandenen) einzelne Arbeiten ausgestellt. Das Besondere: das in der Ausstellung konzipierte Charakteristikum ist die Dualität der beiden malerischen Konzepte der konkreten und der narrativen Malerei.

In den neuen Arbeiten verhängnisvolle Vergangenheit (2023) auf Leinwand habe ich einige Motive der Hoffnung, des Nachdenkens, der Trauer oder des Schweigens zitiert. Diese Szenen wurden mit malerischen Werten konfrontiert, die meinem gegenwärtigen, inneren Empfinden folgten: drohender Dunkelheit, diffuser Gefahr, Gewalt oder einem Verhängnis.

Ein Pinselstrich, eine Figuration, eine Kontur. Es gibt viele Möglichkeiten, etwas Fiktives in meiner Malerei entstehen zu lassen, das am Ende mit mir spricht. In mir selbst bleibt das Vertrauen, das spätere Beobachter in diesen „Erzählungen“ etwas lesen können.

10.September 2023 La Lilette Villes-sur-Auzon

Bilder der Nacht

San Benet

Santa Constanza

Echnaton und Sonne

Drei Masken

Le Dieu et le Diable seduction

Nacht der Hundezähne

Bilder Ukraine

Kirche und Mönche

Wohnblock mit Menschen

Wohnblock 1

Seit 2020 waren Ausstellungsmöglichkeiten sehr vermindert worden, oder fielen aus. Im Jahr 2021 ist eine neue Werkgruppe entstanden, in Erinnerung an den Architekten Karl-Friedrich Schinkel, der 1822-24 die evangelische Bischmisheimer Kircher erbauen ließ. Die Kirche mit ihrem oktogonalen Grundriss wurde von Schinkel selbst entworfen. Im Jahr 2022 sollte in Saarbrücken eigentlich ein Schinkel-Symposium stattfinden, was zur Zeit eine offene Frage bleibt. Meine kleinformatigen Bilder zeugen von der langen, reichen Tradition oktogonaler Sakralbauten, speziell den Baptisterien.

Werkgruppe berlin bilder orte, 2010

Mauer Palästina

Stille, 5. Mai 1945

Tacheles und Malewitsch


Ausstellung 2022/23 Johanneskirche Saarbrücken

Ikonostase

Die Direktorin der Museen im Département Vaucluse Eve Duparry hat die zehn Ukraine-Bilder für das Musée d’Histoire erworben.

Ausstellungen

Das Glück zu malen, KuBa Kulturbahnhof Saarbrücken, 2023/24
Atelier Ouvert, Villes-sur-Auzon, 2023
Ikonostase, Bilder der Nacht, Ukraine Bilder, in der Johanneskirche Saarbrücken 2022 bis 2023
Masken, Teilnahme an der Ausstellung "Letzte Lockerung", Saarländisches Künstlerhaus Saarbrücken, und an der Kunstmesse in Luxembourg 2020.
Kleine Anthropologie, Galerie Klein, Darmstadt, 2020
Bilder für Griechenland, Kettenfabrik Saarbrücken 2019
Erzählen Haus der Ärzte Saarbrücken 2017/18
Foyer de l'art concret Saarbrücken 2016
Mysterium der Berge Johanneskirche Saarbrücken, 2015
Zitadelle des Ichs in "Heldenmythen – Heldentaten – Heldentod" im Saarländischen Künstlerhaus Saarbrücken im Jahr 2015.
Glaube, Liebe, Hoffnung - Spuren der Transzendenz in der regionalen Gegenwartskunst, KuBa Kulturbahnhof Saarbrücken, 2015

Vom 9. März bis zum 4. April wurden in der Galerie C. Klein in Darmstadt Werke von Johannes Neuhann (Berlin) und Till Neu gezeigt. Werkbuch 18 kleine Anthropologie I 2019.

Nach der Ausstellung in Darmstadt waren in der Corona-Zeit keine weiteren Ausstellungen möglich.

Höhle

Valcamonica (Ökonomie)


Der große Berg und seine Geister

Mont Ventoux N O S W

M. V. St. Victoire Euklid

Mont Ventoux u. Kandinsky

M. V. Westen Osten Lotus

Mont Ventoux blau

Mont Ventoux gelb


Patagonien – diaphan, 75,6cm x 34,9cm

Im KuBa, Kulturbahnhof in Saarbrücken wurde im Juni 2015 die Ausstellung Glaube, Liebe, Hoffnung - Spuren der Transzendenz in der regionalen Gegenwartskunstgezeigt.


Auf meiner aktualisierten Home-Page sind folgende Werkgruppen neu eingestellt worden:
altes welt-bild - Mysterium der Berge - Sonnenbilder - Elemente - Kleine Märchen - le bien et le mal - Paradiesbilder


Saarländischer Landtag 2013

altes welt-bild, 400 x 164 cm 2012


Mehr und anderes zu meiner Arbeit siehe im Künstlerlexikon Saar.

Letzte Veröffentlichungen

Till Neu: Bilder der Nacht, Werkheft, 2022

Till Neu: Ukraine Bilder, Werkheft, 2022

Till Neu: Kleine Anthropologie, Werkbuch 18, 2020

Till Neu: am anfang war ein ort. – altes welt bild. - alte bilder und altes welt-bild.-
miniaturen zum alten welt-bild. Alle Texte in: Katalog altes welt-bild
(Hg. Hans Ley, Saarländischer Landtag, Saarbrücken 2013)

Till Neu: Alleingang in der Natur - Grenzen des Ichs, in: Opus, Heft 25, S.44-45, Saarbrücken 2011

Till Neu: Selbstäußerung - widerständige Energie. In: Jan Peter Thorbecke - Aus meinem Leben. Hg. Christoph Bauer, Städtisches Museum Singen, 2011

Till Neu: Gui Bonsiepe – Historischer Außenseiter in der Totalität des Design, in: Opus Heft 101, 2010, S. 34-35.
Till Neu: Ohne Titel: Ullrich Kerker, Quergänge, Saarbrücken 2010

Till Neu: Masken für den Tanz – Masken gegen alles, Opus Heft 17, 2010, Seite 34-35.